SOPHIA SCHÖNBERNER 

„Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.“ 

Banksy

Was ist Kunst für mich???

Kunst ist für mich ein Entwicklungsprozess, eine Reise. Ich male, seit ich denken kann – schon, bevor ich sprechen konnte, habe ich mit meiner Mama, die auch Künstlerin ist, ganz viel gemalt. Später im Kindergarten, in der Schule ... und schließlich auf der Montessori Oberschule in der Fachrichtung Gestaltung in München, wo ich mein Fachabitur und allgemeines Abitur gemacht habe. 


Auch heute bin ich beim Malen manchmal immer noch die kleine Sophia. Dann schleicht sich eine kindliche Lust am Ausprobieren ein und ich denke: Da gehe ich jetzt mit Orange rein! Oder: Da gehe ich mit dem Finger rein – oder mit der Hand. So habe ich beim Malen auch eine enge Verbindung zu meiner eigenen „kleinen Person“. Ich arbeite mit Leib und Seele. Wenn ich male, bin ich im Fluss – dann ist mir der Schaffensprozess wichtiger als alles andere. Dann darf ich nicht gestört werden.


Was meine Bilder zeigen


Meine Kunst rührt aus Erinnerungen, aus Momenten, Stimmungen und Gefühlen, die ich erlebe – von der Kindheit bis heute. Erlebnisse, die mich entscheidend geprägt haben oder in manchen Momenten stark beeindrucken. In meinen Bildern geht es viel darum, dass ich etwas auf der Seele habe, das raus muss. Auf die Leinwand, auf Papier. Was mich beschäftigt und mir auf meiner Reise und auf meinem persönlichen Heilungsprozess hilft. Und da so viele Gefühle in diesen Bildern stecken, treffen sie auch auf Leute, mit denen diese Gefühle resonieren. Denn Gefühle, die ich in mir habe, existieren ja auch in vielen anderen Menschen. Gleichzeitig geben meine Bilder genug Spielraum, dass jeder seine persönliche Message daraus selbst definieren kann. 

 

Immer, wenn ich etwas in einem Bild festgehalten habe, hoffeich, es trifft auf jemanden, dem es gerade jetzt hilft. Wie ein Spruch, den man scheinbar zufällig irgendwo liest und der sofort ins Herz trifft und man spürt: Diese Message ist für mich. Wenn ein Bild auf jemanden trifft, der sich damit identifiziert und denkt: „Ja! Genau das musste ich jetzt sehen.“ Dann bekommt das Bild einen Sinn. 

In erster Linie mache ich meine Kunst jedoch nicht für die anderen, sondern für mich selbst. Weil mir das Malen selbst auch hilft, mir Dinge klarzumachen, besser zu verstehen und zu verarbeiten.

Meine künstlerische Laufbahn 


Ich male, seit ich denken kann. Mein ganzes Leben lang experimentiere und probiere ich unglaublich viel aus. Vom Stricken, Häkeln und Nähen bis zum Fotografieren und Filmen. Seit ich 14 Jahre alt bin, fotografiere ich leidenschaftlich gerne und drehe Videos. Dabei habe ich viel experimentiert und dokumentiert, dadurch haben sich meine Ästhetik und mein Stil entwickelt. YouTube, Tiktok, Pinterest... Es ist ein ständiges Ausprobieren und Lernen. Denn nur so finde ich auch heraus was ich will und was nicht!

 

Sehr stark in meiner Entwicklung unterstützt und weitergebracht hat mich die Montessori Oberschule für Gestaltung. Durch die Montessori-Idee lernt man viel über sich selbst. Da war immer die Frage: Wer bin ich und wer will ich sein?  

 

Ein Highlight war für mich das halbjährige Praktikum in der 11. Klasse, in dem wir mit praktizierenden Künstlern aller Art gearbeitet haben – von Akt bis Typografie, vom Töpfern bis Sprayen, vom räumlichen Zeichnen bis zum Textildruck ... Es war so wichtig, all diese Bereiche kennenzulernen und die Basics direkt von Menschen zu lernen, die professionell damit arbeiten.

 

Entscheidend war für mich auch der Kunstgeschichteunterricht über die gesamten drei Jahre an der MOS. Wir hatten top Lehrer, die unglaublich engagiert waren und mit so viel Hingabe erzählt haben, dass ich Lernen mal aus einer ganzen andern Perspektive kennengelernt habe. Alle Epochen vom Anbeginn der Zeit, von den Steinzeitmenschen bis zu Kasimir Malewitsch der zu Anfang des 20. Jahrhunderts „Schwarzes Quadrat“ malte und mit seinem Gemälde, dass kaum größer als ein Quadrat Meter ist, schier eine Massenpanik in der Kunstwelt auslöste. Man war sich sicher, nun selbst etwas so unausschöpfliches wie die Kunst, an seine Grenzen getrieben zu haben. Ich frage mich: Geht das denn? Und wenn ja, wer zieht die Grenze? Kann ein einfaches schwarzes Viereck wirklich die gleiche Dynamik und Endgültigkeit bewirken, wie die letzten Worte eines Sterbenden?

 

Nicht zuletzt war für mich auch die intensive Beschäftigung mit gesellschaftlichen Themen, Konflikten oder schwierigen bis scheinbar ausweglosen Situationen auf der ganzen Welt so wichtig, um Dinge zu hinterfragen und ein tiefes Verständnis zu entwickeln für andere Menschen. Auch das zeigt sich in meiner Kunst.  

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